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Das 750-jährige
- Jubiläum von Gorzów Wielkopolski

wersja polska

Am 2. Juli 2007 feiert Gorzów Wielkopolski seinen 750. Jahrestag. Fast 700 Jahre der Stadtgeschichte wurden von Deutschen geprägt. In den schwierigen Nachkriegsjahren hat sich die Stadt wirtschaftlich entwickelt und ihre Fläche vergrößert. Heute ist die über 125 Tsd. Einwohner zählende Stadt der Sitz des Woiwoden und eine der zwei Hauptstädte der Woiwodschaft Lubuskie. Dank seinem gut entwickelten Bauwesen, Handel und der Industrie ist Gorzów Wielkopolski ein bedeutendes Wirtschaftszentrum in der Woiwodschaft und in der Euroregion Pro Europa Viadrina. Es gibt hier vier Hochschulen, in denen die jungen Leute einen Hochschulabschluss erwerben können, ohne sich in die anderen Universitätszentren begeben zu müssen.


Bulwar Nadwarciañski/
Warthe-Boulevard,
fot. Kamil Dratwiñski

 

Urz±d Miasta
Gorzowa
Wielkopolskiego/
Stadtamt Gorzów Wielkopolski

ul. Sikorskiego 3-4
66-400 Gorzów Wielkopolski
tel. 95 721 95 00, 95 735 54 00
fax 95 721 96 70
www.gorzow.pl
www.750lat.gorzow.pl
e-mail: um@um.gorzow.pl

In dem Jubiläumsjahr werden zwei große Investitionen im Bereich des Umbaus des Verkehrssystems zu Ende gebracht. Der wichtigste Punkt ist hierbei die Öffnung der westlichen Ringstrasse mit der dritten für den Autoverkehr geeigneten Brücke über die Warthe. In diesem Jahr bekommt die älteste Brücke (Most Staromiejski) ihr altes historisches Aussehen wieder. Das Objekt wurde praktisch neu gebaut, und sein Aussehen knüpft an den voriges Jahr umgebauten Warthe-Boulevard an. Dank den Aussichtsterrassen mit interessanten architektonischen Elementen, Treppen und Lauben ist der Boulevard zum Lieblingstreffpunkt der Einwohner geworden, und die Stadt hat sich wieder auf den Fluss geöffnet, der früher ein wichtiger Verkehrsweg war, und jetzt für verschiedene Wassersportarten genutzt werden kann. In einem der modernsten Sportzentren Polens, dem Centrum Sportowo - Rehabilitacyjne (Sport- und Rehabilitationszentrum) in Gorzów, mit einem 50-Meter-langen Schwimmbad kann man sich prächtig erholen und dabei fit werden.


Stary Rynek/ Altmarkt - Sicht auf die Kathedrale,
fot. Bart³omiej Nowosielski

In der letzten Zeit wurden drei neue Parks angelegt, weil die Stadt nicht umsonst den Namen einer Park- und Gartenstadt trägt. Die Arbeitslosenquote ist voriges Jahr um 10% gesunken, und diese Tatsache bestätigt das rasche Tempo der Stadtentwicklung, ein gutes Investitionsklima, die Aktivität der Selbstverwaltungsbehörden und der die wirtschaftliche Tätigkeit unterstützenden Institutionen. Die nächste wichtige Stadtinvestition wird wahrscheinlich der Bau eines großen Kulturobjekts mit einer Musik- und Kunstschule und einem Konzertsaal für 600 Personen sein. Angefangen wurden die Revitalisierung von alten Mietshäusern und die Arbeit an einer neuen, einwohnerfreundlichen Verkehrsorganisation in der Stadt.
Das Jubiläumsjahr ist ein Anlass, für Gorzów - eine dynamische, für ausländische und inländische Investoren freundliche Stadt, mit der man seine Zukunft verbinden kann, zu werben. Hier werden Wohnungen gebaut, Unternehmer suchen Mitarbeiter. Neben städtischen Institutionen befinden sich hier auch das Bezirksgericht, die Staatsanwaltschaft, das Verwaltungsgericht der Woiwodschaft, das Woiwodschaftsamt und die Polizei. Verschiedene Kulturinstitutionen, u. a. das traditionsreiche Theater, ein in ganz Polen bekannter Jazzclub und einige zyklisch stattfindende Veranstaltungen tragen dem einmaligen Klima der Stadt bei.
Das Stadtjubiläum wird mit der ersten Gorzower Briefmarke, einer Münze vom Wert 2 PLN in der Serie "Historische Städte Polens", gelegentlichen Buchausgaben und Konzerten gefeiert. Die Kulmination des Jubiläums wird ein historischer Zug, in dem die wichtigsten Ereignisse der Geschichte von Gorzów gezeigt werden. Die heutigen Stadtbewohner werden gemeinsam mit den ehemaligen Bewohnern feiern, mit denen sich die Zusammenarbeit seit den 90er Jahren vorigen Jahrhunderts musterhaft gestaltet. Die ehemaligen Bewohner von Gorzów unterstützen die Schulen, die Revitalisierung von architektonischen Sehenswürdigkeiten, die Ausgabe von Büchern. Letztens haben sie die Friedensglocke gestiftet, ein Symbol der Versöhnung, die gemeinsam während der Inaugurationsfeier des Jubiläumsjahres eingeweiht wurde.